[boxify cols=”4″ cols_use=”2″ padding=”20″ box_spacing=”0 0 0 0 0″ position=”right” background_color=”#7eac5c” background_opacity=”90″ border_color=”white” border_width=”0″ ] Schritt 2

Wähle einen
Lebensbereich
taugend
für dein Bedürfnis

zum Schutz, zur Stärkung, für die zwischenmenschl. Beziehung, zur Transzendenz.

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3.1.2 Lebensbereich –
Ein Bereich von Resonanz

Ein Lebensbereich ist ein Bereich in unserem Leben, in dem und mit dem wir unser Leben gestalten. Lebensbereiche sind zum Beispiel: Essen, Schlafen, Beruf, Sport, Kultur. Die Tätigkeit in einem gewählten Lebensbereich ist Teil eines Lebens, was gut tut.
Wir suchen tagtäglich viele Lebensbereiche auf. Viele Lebensbereiche haben wir mit anderen Lebewesen (Tieren und Pflanzen) gemeinsam (z. B. Essen, Schlafen, usw.), einige sind allerdings dem Menschen vorbehalten (z. B. Kultur, Beruf, Spiritualität). Das Aufsuchen eines Lebensbereichs ermöglicht uns, mit dem Leben in Kontakt zu treten und in seine Lebendigkeit mit einzuschwingen („Resonanzerfahrung“).

Schlüssel: Tugend

Das Leben in seiner Fülle zu erleben und dabei an sich selbst zu wachsen ermöglicht die Tugend. Tugend im eigentlichen Wortsinn bedeutet, dem Menschen taugend, also dienlich für seine Lebensführung zu sein. Tugend ist nicht langweilig, sondern gerade sie ermöglicht es dem Menschen, das Leben in einer besonders intensiven und gleichzeitig dem Menschen förderlichen Art zu führen. Tugendhaft zu leben heißt, das Leben in vollen Zügen, in Freude und mit Spaß zu erleben, seine Bedürfnisse zu befriedigen, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Wie schön ist ein gutes Essen, ein schöner Film, guter Sex, ein erholsamer Nachtschlaf, etc.

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Verortung und Lösung

Hier kannst du einen beliebigen Suchbegriff in das Verortungsfeld eintragen und dich direkt zum dem damit verbundenen Lebensthema bringen lassen. Probleme können verortet und so leichter gelöst werden.

Beispielsuchbegriffe: Camping, Käse, Vorfreude, Habsucht.

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Trick: Bedürfnis

In den Lebensbereichen können wir unsere Bedürfnisse befriedigen. Unsere Bedürfnisse müssen zumindest in Maßen erfüllt werden, damit wir uns wohl fühlen. Nicht jedem Bedürfnis müssen wir aber sofort nachgeben. Unsere Bedürfnisse zeigen uns, was uns wichtig ist. Bedürfnisse sind von den Begierden (Lebenslaster Kap. 3.1.3) abzugrenzen. Bedürfnisse können gestillt werden, Begierden nicht.

Praxis: – Sicherheitsbedürfnis – körperliches Bedürfnis – soziales Bedürfnis – Bedürfnis nach Transzendenz

Bedürfnisse können z.B. Sicherheitsbedürfnisse (schützend), physiologisches Bedürfnisse (stärkend), soziale Bedürfnisse (mit den Menschen verbindend) und den Menschen übersteigende Bedürfnisse (transzendierend) sein.

Lebensbereiche können uns also Schutz geben (Wohnen, Körperpflege, Kleidung, Gesundheitsvorsorge), Stärke geben (Essen, Sport, Mentaltrainig, Schlaf), mit Mitmenschen verbinden (Familie, Beruf, Gesellschaft, Sex) und Transzendenz ermöglichen (Spiritualität, Natur, Kultur, Tod).