|JETZT||Tätigkeit|

Die Tätigkeit tun in Resonanz – Das Herz eines Lebenskonzepts oder „Ich schaffe es!“

Das eigene Leben (Kap. 1) kann gem. den eigenen Fähigkeiten (Kap. 2.2) und Kraft (Kap. 3.2.1) durch das Tätigsein (Kap. hier) bei Überwindung von Ängsten und sonstigen Widrigkeiten (Kap. 3.2.3) mit seinen Herausforderungen (Kap. 3.2.4) erlebt werden und gelingen.

Lebensweg in  Resonanz
Mit derTätigkeit  schwingen wir in das eigene Leben ein.

Gute Laune mit Sicht auf Pilz, Tsukioka Yoshitoshi (Japan, 1839-1892)

Schlüssel: Zielsetzung

Der Schlüssel für die erfolgreiche Durchführung einer Tätigkeit ist, dass wir uns die zu erreichenden Ziele in Eigenverantwortung selbst vorgeben, und diese auch erreichen auch wenn dies nur kleine Zwischenziele sind. Werden diese von außen festgelegt, so muss zumindest eine eigene Identifikation für die Ziele hinzukommen. Eine Tätigkeit ist dann erfolgreich, wenn durch sie ein vorgegebenes Ziel erreicht wird. Stellt sich der Erfolg hingegen nicht ein, haben wir vielleicht das falsche Ziel gewählt oder das Ziel vorerst zu hoch gesteckt.

Trick: Willenskraft

Die Willenskraft ermöglicht die Umsetzung des Zieles. Wenn die Tätigkeit Teil unseres eigenen Lebensweges ist, dann kommt die Willenskraft von selbst. Entscheidend ist für die Willenskraft, dass wir uns von unserem langfristigen und sinnvollen Ziel leiten und motivieren lassen und nicht von unseren kurzfristigen Begierden. Wenn wir unser langfristiges Ziel im Auge behalten und Triebaufschub üben, dann lassen wir uns nicht so leicht vom Weg abbringen. Kraft des Willens und des Körpers bedingen einander. Daher muss auch – und zwar ausreichend – genug körperliche Kraft vorhanden sein. Vielleicht hilft ein Kaffee oder ein ¼ Stündchen Kurzschlaf. Und manchmal hilft nur „einfach tun“ mit etwas Selbstdisziplin.

Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE

Nietzsche

Praxis: Selbstdisziplin, Motivation, Störimpulse, Routine

1. Selbstdisziplin
Manche halten Selbstdiziplin für das Wichtigste im Leben, und tatsächlich ist sie sehr wichtig, was schon in jungen Jahren angelegt wird, wie der Marschmellow Test zeigt

2. Motivation
Motivation ist immer da. Durch die Selbstdisziplin kann sie angestoßen werden. Aufrechterhalten wird diese durch die Tätigkeit, zielgerichtet und mit Willenskraft . also eine innere Sinnerfüllung einer eigenen Aufgabe (s. Kap. 1) entsprechend den eigenen Werten (Kap. 2.1 bis 2.4). Die Motivation erfolgt hin zu einem gewünschten aktiv herbeigeführten Ergebnis. Dies ist das positiv belegte Zielobjekt. Motivation darf nicht durch Störimpulse untergraben werden (nächstes Kapitel).

3. Aufschieben
Das Ziel ist gesetzt (Ziel s.o.) und der Antrieb zu einem sinnvollen Tun ist vorhanden (Willenskraft s.o.) und doch hindert uns etwas an der Ausführung der Tätigkeit. Dieses Aufschieben ist landläufig der innere Schweinehund. Wissenschaftlich wird diese Aufschieberitis Prokrastination genannt.

4. Routine
Je häufiger wir eine Tätigkeit durchführen umso routinierter werden wir. Nutzen wir also die Kraft aus unserer Erfahrung. Sodann wir eine erfolgreiche Zielerreichung bald zur Gewohnheit (Routine).

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